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Zusammenschau tut Not

Innerhalb der gesamten Schöpfung sind uns Menschen ohne Zweifel die günstigsten Voraussetzungen gegeben für die Meisterung unserer Aufgaben in Gesundheit und Harmonie. Denn die Struktur des menschlichen Zentralnervensystems überragt alle anderen bekannten Systeme des Universums an Komplexität!

Wer sich die Natur genau ansieht, erkennt überall eine vielschichtige Ordnung mit wechselseitigen Abhängigkeiten und gegenseitigen Verbindungen zwischen allen Ebenen. Die lebensspendende Kraft fließt in ihr keinesfalls einbahnig von einer Ebene zur anderen und auch nicht in eine bestimmte Richtung, sondern wechselwirkend. Denn alle lebenden Systeme sind in andere lebende Systeme eingebettet und jede dieser Ebenen ist einerseits selbst ein integriertes Ganzes und andererseits Teil einer größeren Ganzheit. Bei der vielschichtigen Ordnung in der Natur gibt es somit unzählige gegenseitige Verbindungen und Abhängigkeiten. Betrachten wir z.B. unsere Gesundheit, so setzt sie ja auch einen gesunden Körper mit gesunden Organen voraus, die wiederum aus gesundem Gewebe bestehen. Und dieses gesunde Gewebe besteht wiederum aus gesunden Zellen. Doch ist unsere Gesundheit nicht noch weit mehr, als ein gesunder Körper?

Die vielschichtige Ordnung in der Natur ist also ohne jeden Zweifel sehr komplex. Hätten wir da durch die Komplexität unseres Zentralnervensystems nicht die besten Möglichkeiten für ein Verständnis der Natur und den richtigen Umgang mit unserer Umwelt und untereinander? Wenn nur unser Denken nicht gar so linear und mechanisch oder anders ausgedrückt nicht so cartesianisch gedrillt und eingefahren wäre. Und das seit rund 3OO Jahren!

Und so fordern heute viele Zeitgenossen ein neues Denken. So schreibt zum Beispiel Gregory Bateson:

"Wenn wir weiterhin nach den Prämissen vorgehen,... in der sich die Darwinsche Überlebenseinheit zu bestätigen schien, mögen uns vielleicht noch zwanzig oder dreißig Jahre verbleiben, bevor uns die logische ‚reductio ad absurdum' unserer alten Standpunkte zerstört"


Doch Menschen ohne Hoffnung sind wirklich arm dran und so müssen wir uns doch fragen:
Was sollen wir tun, was können wir tun? Aus der Entwicklung der Technik wissen wir, dass durch die Entwicklung und Ausnutzung immer neuer Prinzipien eine bestimmte technische Leistung immer näher an die Grenze des Möglichen heran geschoben wird. Dabei vermag jede neue Technik, die eine herkömmliche verdrängt, in aller Regel nicht nur dasselbe zu leisten wie die alte, sondern schafft zudem neue Möglichkeiten. So hat z.B. der Transistor die Vakuumröhre nicht bloß ersetzt, sondern den gewaltigen Fortschritt der Mikroelektronik eingeleitet. In die Physik hat Albert Einstein den Ausdruck "vierte Dimension" eingebracht. Dieser wird heute oft auch auf anderen Gebieten gebraucht. Hugo M. Enomiya-Lasalle führt in seinem Werk ,,Wohin geht der Mensch", auf S. 75 dazu folgendes aus:

"Jede Realisation einer vierten Dimension kann nur dann weltbildend sein, wenn sie nicht als eine zusätzliche Dimension betrachtet wird, sondern als eine integrierende....
Denn die Befreiung von einer jeweils um eine Dimension geringeren Welt ist vornehmlich eine Befreiung von der ausschließlichen Gültigkeit der weniger - dimensionalen Struktur."


Was in der Entwicklung der Technik möglich war, sollte das nicht auch in der Entwicklung unseres Bewusstseins möglich sein? Ist nicht die ganze Fülle des Bewusstseins in der komplexen Struktur unseres Zentralnervensystems veranlagt und wird dann zum Durchbruch kommen, wenn sich die umgestaltende Kraft des Geistes in uns manifestiert?

Das alle Teilstrukturen und Teilprozesse umfassende Ganze der Person ist das Werk des schöpferischen Geistes, der die Persönlichkeit schafft, indem es deren Elemente und Elementarprozesse zur Einheit, zur Synthese bringt.

In welchem Maße wir Persönlichkeiten werden wird aber dadurch entschieden, wie wir unsere Anlagen und Möglichkeiten ausbauen und im Umgang mit den formenden Kräften der Natur zum Wohle der Menschheit und ihrer Umwelt gestaltend und damit sinnvoll einsetzen.

Sollten wir da nicht gemeinsam und miteinander lernen den Reichtum unserer Möglichkeiten wahrzunehmen und zu gebrauchen? Können wir es uns noch länger leisten das Ungewohnte aus unserem Bewusstsein auszublenden zusammen mit all dem, was wir nicht hören und sehen wollen?

Das Leben schenkt uns immer wieder neue Chancen. Es liegt an unserem Wollen und Können, wie wir sie nützen. Lernen wir nach der Notwendigkeit des Augenblicks handeln!


Üben wir ZUSAMMENSCHAU!!!


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